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    Veröffentlicht: 18.06.2017
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    Bunter Stadtjugendtag rund ums Seifenkistenrennen in Jever


    Bürgermeister Jan Edo Albers geht mit Süßem aus Schortens an den Start
    Die Johanniter-Seifenkiste hatte einen Defekt. Sie musste in die Boxengasse zum Reparieren. Die Fahrerin konnte nichts machen, das Fahrzeug hatte einfach einen Materialschaden.  ©
    Die Johanniter-Seifenkiste hatte einen Defekt. Sie musste in die Boxengasse zum Reparieren. Die Fahrerin konnte nichts machen, das Fahrzeug hatte einfach einen Materialschaden.  ©
    JEVER
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    Friederike Burdich, Marie Reesing und Taylor Lähn haben das Kunststück vollbracht: Das Trio von der Kunstschule gewann gestern den großen Preis von Jever mit insgesamt 1350 Metern in drei Durchgängen. Es verteidigte somit den Titel aus dem vergangenen Jahr. Zehn Meter Vorsprung hatten die Künstler somit vor dem Dreiteam des MTV Jever, den dritten Platz holte sich der Stadtjugendring.


    Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers eröffnete Sonntagvormittag gemeinsam mit Anja Müller von der Stadtverwaltung Schortens den Ferienpass der beiden Städte. Ein bunter Stadtjugendtag mit vielen Vereinen und Verbänden bildete einen Rahmen für den eigentlichen Renntag.


    Von einer Holzrampe am Alten Markt wurden die flotten Seifenkisten ins Rennen geschickt. Rotkreuzler und Johanniter sorgten unter der Federführung von Sonja Rüdebusch für die rasche Übermittlung der Weiten. Denn die flotten Kisten schafften es bis in den Ochsenhammsweg, bis zu 500 Meter lang war eine Tour.


    Moderator Erhard Bruns gelang es auf unterhaltsame Weise, die mitwirkenden Vereine darzustellen und stellte die jeweiligen Angebote gekonnt vor: Vom Turntiger des MTV Jever bis zum Förderverein der Grundschule, der frische Waffeln anbot.


    Das Prominentenrennen war ein weiterer Höhepunkt: Anja Müller hatte jedoch „Rücken“, weshalb sie Nico Meints vom „Pferdestall“ ins Rennen schickte. Der hatte mit 509 Metern zwar eine ordentliche Weite erzielt, aber Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers kennt sich eben doch besser aus und schaffte 523 Meter. Er gewann. Anja Müller und andere schoben das Ganze auf Schortenser Doping zurück, denn aus der Backstube von Ralf Ulfers war eine Marzipantorte als großer Preis präsentiert worden, Albers hatte der süßen Versuchung nicht widerstehen können.