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    Veröffentlicht: 21.04.2017
    JW

    Feuerwehr befreit erschöpften Jungbullen aus Graben


    Tier steckt bis zum Bauch im Schlamm fest – Helfer löschen auch brennende Absauganlage
    Mit der Kranvorrichtung des Rüstwagens aus Schortens wurde der erschöpfte Jungbulle aus dem Graben gehievt.   ©FEUERWEHR
    Mit der Kranvorrichtung des Rüstwagens aus Schortens wurde der erschöpfte Jungbulle aus dem Graben gehievt.   ©FEUERWEHR
    SANDE
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    Zu zwei Einsätzen musste die Ortsfeuerwehr Sande in dieser Woche ausrücken – beide Male in die Gießereistraße.


    Am Mittwoch hatte sich ein Jungbulle dort in einen Graben „verirrt“ und steckte bis zum Bauch im Schlamm fest. Bei der Feuerwehr ging der Alarm gegen 15.30 Uhr ein, kurze Zeit später war sie mit dem Gerätewagen, dem Einsatzleitwagen und zehn Einsatzkräften zur Stelle. Da eine erfolgreiche Rettung des bereits sehr erschöpften Tieres mit eigenen Mitteln unwahrscheinlich geworden war, forderten die Helfer zusätzlich den Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Schortens an. Mit dessen Kranvorrichtung konnte der Jungbulle, nachdem er von einem Tierarzt ruhig gestellt worden war, aus dem Graben gehievt werden.


    Am Donnerstag gegen 17.30 Uhr wurde die Sander Wehr erneut in die Gießereistraße gerufen, da ein Filter einer im Freien stehenden Absauganlage aus ungeklärten Gründen in Brand geraten war. In kürzeste Zeit trafen alle Fahrzeuge mit 25 Einsatzkräfte ein, die sofort mit dem Löschen begannen. Anschließend mussten sie die Anlage aufschneiden, um Glutnester zu bekämpfen. Nach einer Kontrolle der technischen Anlage mit einer Wärmebildkamera war der Einsatz gegen 20 Uhr beendet.