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    Veröffentlicht: 12.10.2017
    TOB

    Heidmühler FC braucht Anschluss zum Mittelfeld


    Rothemden reisen nach Westrhauderfehn
    Immer im Gespräch mit seinen Spielern: Trainer Hans-Jürgen Immerthal.  ©THOMAS BREVES
    Immer im Gespräch mit seinen Spielern: Trainer Hans-Jürgen Immerthal.  ©THOMAS BREVES
    HEIDMÜHLE
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    Gute ostfriesische Fußballtugenden erwarten die Landesliga-Fußballer des Heidmühler FC am Sonntag in ihrem Spiel bei TuRa 07 Westrhauderfehn. „Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit“, präzisiert HFC-Trainer Hans-Jürgen Immerthal die Stärken des kommenden Gastgebers. Anpfiff der Begegnung ist um 15 Uhr.


    Das Prunkstück der Mannschaft, die ebenso wie die Rothemden aus der Bezirksliga aufgestiegen ist, ist die Abwehr – zumindest wenn man einen Blick auf die Saison 2016/17 wirft. TuRa war die Mannschaft mit den wenigsten Gegentreffern. Davon ist freilich in der Landesliga nicht mehr allzu viel zu sehen. Die Westrhauderfehntjer stehen derzeit mit neun Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und sind in Schlagdistanz zum Heidmühler FC. „Sie haben ihren Kader auch nicht großartig aufgemotzt“, sagt der HFC-Coach. In der Tat vertraut TuRa-Trainer Günter Noormann weitgehend seiner Aufstiegself und beklagt nunmehr ähnliche Probleme wie die Heidmühler.


    Die hatten am vergangenen Spieltag gegen den SC Blau-Weiß Papenburg vor allem Schwierigkeiten, ihre Abwehrreihen zusammenzuhalten. „Wir üben diese Dinge, sie sind aber scheinbar noch nicht so verankert“, sagt Immerthal. Natürlich liefert die Abwehrleistung auch Gesprächsstoff für die wöchentliche Trainingseinheit. „Wir reden da aber eigentlich permanent drüber. Wir bekommen einfach zu viele Gegentreffer. Aber Fußball ist auch das Zusammenwirken von Spielern und jeder von ihnen muss darauf achten, dass er seine Aufgabe erfüllt. Man muss aber aufpassen, dass man jetzt nicht alles unnötig verkompliziert.“


    Die 20-minütige Traineransprache am Dienstag verfehlte indes ihre Wirkung nicht. „Ich habe sehr viel Kopfnicken gesehen“, sagt der Coach. Einige Spieler setzten sich im Anschluss zusammen, um auch über grundsätzliche Dinge zu beratschlagen.


    Das Spiel in Westrhauderfehn ist für die Heidmühler von einer gewissen Tragweite. Mit einem Sieg würden sie zu TuRa aufschließen und den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen herstellen. Ob Niklas Faßhauer, Philip Immerthal, Dardan Jashari und Nikolai Kück mit an Bord sind, wird sich erst kurzfristig am Wochenende entscheiden.