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    Veröffentlicht: 11.09.2017
    JS

    Jever: Gottesdienst gibt Einblick in mittelalterliche Glaubenswelt


    Szenisch nachgestellter Gottesdienst im Rahmen des Mittelaltermarktes
    Beim Mittelalter-Gottesdienst nahmen die Teilnehmer am Sonntag vor der Stadtkirche Platz.   ©JÖRG STUTZ
    Beim Mittelalter-Gottesdienst nahmen die Teilnehmer am Sonntag vor der Stadtkirche Platz.   ©JÖRG STUTZ
    JEVER
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    Im Vergleich zu den christlichen Zusammenkünften im Mittelalter und während der frühen Neuzeit sind die heutigen Treffen zu Ehren des Herrn eher „Gottesdienste light“. So wunderte sich Professor Dr. Schnödli von der Universität Basel am Sonntag darüber, dass ein Gottesdienst heutzutage gerade mal eine Stunde dauert, während vor Jahrhunderten drei Stunden üblich waren – ein Hinweis, bei dem vor der jeverschen Stadtkirche der eine oder andere Konfirmand zusammengezuckt sein mag.


    Bei dem Schweizer handelte es sich tatsächlich um Pastor Rüdiger Möllenberg, der für den ökumenischen Mittelalter-Gottesdienst in die Kluft eines Gelehrten geschlüpft war. Im Gespräch mit Häuptling Ubbo I. (gespielt von Diakon Fredo Eilts) zeigte sich Schnödli außerdem empört darüber, dass die Gottesdienstteilnehmer sitzen, denn zu seinen Lebzeiten war Stehen angesagt – „es sei denn, man kniet“.


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