Artikel
    Veröffentlicht: 17.04.2017
    JW

    Jever: Grausige Schicksale der kleinen Opfer


    Gröschler-Haus zeigt Gemäldezyklus „Reise nach Jerusalem“ von Michaela Classen
    Das einen Meter  breite und 1,20 Meter hohe Ölbild stellt Sala Scheer aus Polen mit Flügeln dar. Die französische Polizei griff sie 1944 in Saint Rabier auf. Vom Sammellager Drancy  wurde sie nach Auschwitz verschleppt.    ©MICHAELA CLASSEN
    Das einen Meter breite und 1,20 Meter hohe Ölbild stellt Sala Scheer aus Polen mit Flügeln dar. Die französische Polizei griff sie 1944 in Saint Rabier auf. Vom Sammellager Drancy wurde sie nach Auschwitz verschleppt.   ©MICHAELA CLASSEN
    JEVER
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    Die Auseinandersetzung mit der Massenermordung von Juden durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich, der auch jeversche Juden zum Opfer fielen, wird mit einer Ausstellung von Arbeiten der Künstlerin Michaela Classen im Gröschler-Haus – Zentrum für jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region auf einer neuen, einer künstlerisch-ästhetischen Ebene fortgesetzt. „Reise nach Jerusalem – Zyklus von Ölbildern, Porträts zur Erinnerung an Kinder“ ist die Schau betitelt, die von Sonntag, 30. April, bis zum 13. August zu sehen ist. Um 11 Uhr beginnt die Vernissage, die Kunsthistorikerin Anja Marrack wird in die Ausstellung einführen. Die Künstlerin wird bei der Eröffnung anwesend sein.


    Öffnungszeiten der Ausstellung im Gröschler-Haus, Große Wasserpfortstraße 19: dienstags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 15 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und sonnabends 11 bis 15 Uhr.


    Mehr zum Thema in der gedruckten Dienstagausgabe.