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    Veröffentlicht: 09.10.2017
    BOE

    Nachgebautes Kultauto aus „Knight Rider“ fährt bei Kinderhospiz in Wilhelmshaven vor


    Reise in die Vergangenheit – Kindheitstraum erfüllt
    Patrick Dahlhaus ist schon seit Kindertagen ein Fan von K.I.T.T. und möchte mit seinem Auto vielen Menschen eine Freude machen.   ©DIETMAR BÖKHAUS
    Patrick Dahlhaus ist schon seit Kindertagen ein Fan von K.I.T.T. und möchte mit seinem Auto vielen Menschen eine Freude machen.   ©DIETMAR BÖKHAUS
    WILHELMSHAVEN
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    Ein besonderes Highlight hatte am Sonntag das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich in Wilhelmshaven im Angebot. Ein Originalnachbau des Kultautos K.I.T.T. („Knight Industries Two Thousand“) aus der Serie „Knight Rider“ war zu bewundern. Die Gäste und ihre Angehörigen im Hospiz nutzten ausgiebig die Möglichkeit, sich als „Knight Rider“ im schwarzen Pontiac Firebird zu fühlen, in dem sie auch gemeinsam mit dem Eigentümer Patrick Dahlhaus eine Runde fahren durften.


    Vor elf Jahren hatte der Cuxhavener in Berlin den völlig heruntergekommenen Pontiac Firebird Trans AM, Baujahr 1991, entdeckt und ihn nicht nur wieder aufgebaut, sondern einen Star daraus gemacht, der wie das Original aus der Kult-TV-Serie mit David Hasselhoff fernbedient sprechen kann und coole Sprüche von sich gibt.


    „Als ich ihn in Berlin gesehen hatte, war das Auto eigentlich tot. Aber der Motor lief, und alles andere war nicht so wichtig“, sagte Dahlhaus. Dass er sich nicht zu viel vorgenommen hat, erkennt man, wenn man den Nachbau des Autos betrachtet. Teile für den Wagen bekam er sogar aus den USA und Kanada. Die teilweise teuren Investitionen hätten sich aber gelohnt: „Wenn ich sehe, wie sich die Leute freuen, besonders die Kinder, dann bin ich einfach nur glücklich“, sagte der junge Mann und schnappte sich den kleinen Dominik, der an einen Rollstuhl gefesselt ist. Dann dreht er eine Runde nach der anderen mit dem Jungen. Detailliert erklärte Dahlhaus Dominik die Technik im Inneren und machte ihm damit eine Freude.


    Genau das ist das Ziel des Cuxhaveners: „Ich möchte nicht, dass das Auto nur rumsteht, sondern dass es viele Kinder glücklich macht.“