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    Veröffentlicht: 06.10.2017
    JES

    Ralf Look und Anke Klöpper hoffen bei „King & Queen of the Roads“ auf den großen Wurf


    Athleten haben intensiv trainiert
    Ralf Look (von links), Jari Sturm, Julia Heiken und Anke Klöpper werden die FKV-Farben in Irland vertreten.  ©JENS SCHIPPER
    Ralf Look (von links), Jari Sturm, Julia Heiken und Anke Klöpper werden die FKV-Farben in Irland vertreten.  ©JENS SCHIPPER
    OSTFRIESLAND
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    Die Vorfreude beim friesischen Klootschießerverband (FKV) steigt von Tag zu Tag. In der kommenden Woche ist es soweit, denn in der Nacht zu Donnerstag wird sich der FKV-Tross samt seiner vier Werfer auf dem Weg nach Irland zum „King & Queen of the Roads“ machen.


    Während die beiden Jugendwerfer Jari Sturm und Julia Heiken erstmals im irischen Ballincurrig an den Start gehen, ist es für Anke Klöpper und Ralf Look bereits die vierte Teilnahme an den wohl bedeutsamsten Wettkämpfen mit der Eisenkugel.


    Look (Großheide) verpasste im vergangenen Jahr nur knapp den ersten deutschen Sieg beim „King of the Roads“. Die Entscheidung fiel dabei aber nicht dank der besseren Leistung seines Finalgegners Thomas Mackle, sondern durch Pech und einen irischen Fuß, der die Kugel von Look nach seinem letzten Wurf gestoppt haben soll. Während in Deutschland der Wurf wiederholt worden wäre, gilt in Irland auch eine angehaltene Kugel als Tatsachenentscheidung. Der Traum vom Titel war damit geplatzt.


    Auf jeden Fall habe er durch die Finalteilnahme wieder Blut geleckt, berichtet Look, der in den vergangenen Wochen intensiv trainiert hat.


    Gut vorbereitet fühlt sich auch Anke Klöpper. Die erfolgreiche Boßlerin aus Südarle geht nach 2012, 2014 und 2015 zum vierten Mal beim „Queen of the Roads“ an den Start. Die 25-Jährige spricht von einem besonderen Erlebnis, das man als leidenschaftlicher Boßler einfach miterlebt haben muss. „Die Strecke, die Menschen auf der Straße und das ganze Drum und Dran ist in Irland sehr speziell“, berichtet Klöpper. Für sie persönlich ist es eine Ehre in Ballincurrig starten zu dürfen, denn dort gehen nur „die Besten der Besten“ an den Start, wie die Ausnahmewerferin weiß.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Sonnabend in der gedruckten Ausgabe.