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    Veröffentlicht: 12.09.2017
    JW

    Stadt Wilhelmshaven will Räumung des Geländes der Südzentrale


    Bauschutt noch nicht weg
    Im April 2016 sind die letzten Mauern gefallen, noch heute liegt auf dem Gelände Bauschutt.  ©DIETMAR BÖKHAUS/ARCHIV
    Im April 2016 sind die letzten Mauern gefallen, noch heute liegt auf dem Gelände Bauschutt.  ©DIETMAR BÖKHAUS/ARCHIV
    WILHELMSHAVEN
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    Als im April 2016 die letzten Mauern der Südzentrale in Wilhelmshaven fielen, ging damit auch ein jahrelanger Kampf zu Ende. Das ist jetzt mehr als ein Jahr her und dennoch sorgt die ehemalige Energiezentrale für Diskussionen, wenn auch nur das, was von ihr übrig geblieben ist. Denn der Zustand des Geländes ist nicht nur vielen Passanten ein Dorn im Auge, auch seitens der Verwaltung der Stadt wird er kritisiert.


    „Entgegen unser Absprachen, aber vor allem auch entgegen aller Vorgaben werden hier immer noch Baustellenabfälle gelagert“, so Stadtbaurat Oliver Leinert. „Das ist rechtlich nicht zulässig.“ Zudem betont die Stadt, dem Investor ein Jahr Zeit gegeben zu haben, den Schutt zu beseitigen. Da innerhalb dieser Jahresfrist nichts passierte, hatte die Stadt Anfang Mai das zuständige Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg zur Umsetzung von Rechtsmitteln gegenüber dem Eigentümer eingeschaltet.


    Ziel ist, das Gelände an der Kaiser-Wilhelm-Brücke bald wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen.