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    Veröffentlicht: 10.10.2017
    SAL

    Startschuss für Häkel-Weltrekord fällt in Jever


    10 000 gehäkelte Püppchen sind Ziel der „Häkelhelden“
    Häkelten für den guten Zweck (von links): Gudrun Böner, Karola Große,  Karola Morick und Gaby Koldewey mit  Tim Pittelkow (mit Mütze) und Andreas Kersten (ggh).   ©DÖRTE SALVERIUS
    Häkelten für den guten Zweck (von links): Gudrun Böner, Karola Große, Karola Morick und Gaby Koldewey mit Tim Pittelkow (mit Mütze) und Andreas Kersten (ggh).   ©DÖRTE SALVERIUS
    JEVER
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    In Handarbeitskreisen sind schon seit einiger Zeit gehäkelte Tierchen, Puppen oder Gegenstände der Hit. Sie werden als „Amigurumi“ bezeichnet – eine Zusammensetzung der beiden japanischen Verben „amu“ (stricken) und „kurumu“ (einhüllen, verpacken). Der Begriff bezeichnet eine japanische Strick- oder Häkelkunst. Um die zehn bis 15 Zentimeter großen Püppchen ging es am Samstagnachmittag im Café im Schloss in Jever. Dort häkelten rund 30 Frauen wie die Weltmeister kleine Teddybären, Äffchen und bezopfte Püppchen – für einen guten Zweck.


    In Jever startete am Samstag offiziell die bundesweite Aktion „Weltmeister mit den Häkelhelden“. Dabei geht es darum bis zum 30. Mai 2018, dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft, einen Weltrekord aufzustellen: 10 000 Amigurumi-Figuren sollen in Düsseldorf die Tribünen eines Modell-Fußballstadions füllen. Es wird eine Fläche von acht mal zehn Metern haben, zwei Meter hoch und begehbar sein. Bis dahin sind alle Amigurumi-Freunde aufgerufen, fleißig zu häkeln und die Figuren an die Häkelhelden, Mülheimer Straße 23, 40239 Düsseldorf, zu schicken.


    Ist der Weltrekord geschafft, werden die Puppen „Kindern geschenkt, die nicht von Glück beseelt sind, in Krankenhäusern, Hospizen und anderen sozialen Einrichtungen“, sagte am Samstag Sören Müller von der Firma Garn Großhandel Hamburg (ggh), die er gemeinsam mit zwei weiteren Partnern leitet. Anja Aus dem Kahmen vom Handarbeitsgeschäft „Schlosspartie“ hatte die Idee, die Amigurumi-Weltmeisterschaft im Schloss anzustoßen. Ihrer Einladung waren nicht nur die Mitglieder ihrer Strickgruppe gefolgt, sondern es kamen auch noch spontan Frauen ins Café, um für den guten Zweck zu häkeln. Auch ein Mann häkelte mit.


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