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    Veröffentlicht: 14.07.2017
    HBU

    Tod in Wilhelmshavener Wohnheim: 44-jähriger Mitbewohner verdächtigt


    Mutmaßlicher Täter ist einstweilig in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden
    Die Ermittlungen der Polizei haben zu einem Mitbewohner geführt, der mutmaßlich der Täter ist.  ©SYMBOLBILDI
    Die Ermittlungen der Polizei haben zu einem Mitbewohner geführt, der mutmaßlich der Täter ist.  ©SYMBOLBILDI
    WILHELMSHAVEN
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    Der gewaltsame Tod einer 32-jährigen Frau, die am Mittwoch in einem Wohnheim für Erwachsene mit geistigen Behinderungen aufgefunden wurde, ist offenbar aufgeklärt. Die Polizei hat, wie sie am Freitag mitteilte, einen 44-jährigen Bewohner der Einrichtung festgenommen. Gegen ihn wird wegen Verdachts des Totschlags im Zustand der Schuldunfähigkeit ermittelt, ein Richter ordnete seine einstweilige Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an.


    Wie berichtet, war die Polizei nach dem Leichenfund sofort von einer Gewalttat ausgegangen. In den Fokus der Ermittler geriet der Heimbewohner, der zuletzt mit der noch lebenden 32-Jährigen gesehen worden war. In seinem Zimmer ist die mutmaßliche Tatwaffe gefunden worden. Sie muss noch auf DNA-Spuren untersucht werden.