Artikel
    Veröffentlicht: 26.09.2012
    LIA

    Breite Gänge, niedrige Regale und große Preisschilder


    Nahversorgung verbessert – Moderne Kühltechnik
    Modern und großzügig: der Eingang des neuen Edeka-Marktes.  ©CORNELIA LÜERS

    Der neue Edeka-Markt an der Adolf-Ahlers-Straße ist mit dem alten Markt nicht zu vergleichen: moderne Optik, großzügige Aufteilung, breitere Gänge, große Preisschilder, niedrige Regale – Edeka trägt dem demografischen Wandel Rechnung und möchte gerade den älteren Leuten das Einkaufen in dem neuen Supermarkt erleichtern.


    Mit der Eröffnung des neuen Marktes an der Bahnhofstraße verbessert sich die Nahversorgung in diesem Teil der Stadt erheblich. Mitte Februar war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Knapp zwei Monate – in der Zeit zwischen Schließung und Abriss des alten und Eröffnung des neuen Marktes – mussten die Kunden ohne ihren Markt auskommen. Heute präsentiert sich dieser in einer ganz neuen Optik und mit einem noch breiteren Sortiment. „Wir haben einen neuen Bio-Lieferanten und einen Lieferanten ausschließlich für glutenfreie Produkte“, erklärte gestern Marktleiter Lars Scharff bei einem ersten Rundgang. Besonders hob er hervor, dass im neuen Markt Umweltfreundlichkeit groß geschrieben wird. So gibt es unter anderem eine E-Tankstelle für Elektroautos und Elektrofahrräder. „Vom Energieverbrauch her wird der neue Markt wesentlich günstiger sein“, sagte Kälteanlagenbauermeister Uwe Meyer, der betonte, dass Kohlendioxid als umweltneutrales Kühlmittel verwendet wird.


    Neben der 140 m² großen Obst- und Gemüseabteilung gibt es die markteigene Brotecke „Laib & Seele“ mit Kaffeeautomaten, an dem sich der Kunde einen Kaffee im Becher mitnehmen kann. Wie schon im früheren Markt ist wieder der Bäcker-Shop von Eden-Ulfers im Eingangsbereich zu finden. Und überhaupt setzt Edeka auf die Verbundenheit mit der Region: So sind hiesige Waren mit einem Stempel „30 km Umkreis“ gekennzeichnet. Eine große Wandkarte zeigt, mit welchen regionalen Betrieben man zusammenarbeitet. Wesentlich größer ist auch die Käsetheke, an der es rund 300 verschiedene Sorten gibt, plus Antipasti, Frischkäse und eine Spezialitätenecke.



    [5]

    Wi sünd dat Harlingerland