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    Veröffentlicht: 11.07.2019
    JW

    225 Objektschützer aus Upjever spenden Blut


    77 Soldaten und Zivilisten ließen sich außerdem typisieren
     Hauptgefreiter Dominik Müller rechts möchte mit seiner Blutspende anderen Menschen helfen.  ©LEON SCHWARZ
    Hauptgefreiter Dominik Müller rechts möchte mit seiner Blutspende anderen Menschen helfen.  ©LEON SCHWARZ
    UPJEVER
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    225 Spender kamen jetzt zur DRK-Blutspendeaktion ins Unteroffiziersheim des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“. Spender waren Soldaten sowie Zivilangestellte der Bundeswehr, davon 42 Erstspender. 77 Freiwillige ließen sich für Rückenmarkspenden typisieren. Organisiert wurde die Aktion von der 5. Staffel unter Leitung von Oberstabsfeldwebel Axel Keßler.


    „Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz ist wie immer sehr gut. Die Spendenbereitschaft der Objektschützer ist, trotz der Urlaubszeit, äußerst hoch.“, sagt Keßler, der selbst mit seiner eignen 25. Blutspende ein Jubiläum feiert. Als Erstspender wollte auch Hauptgefreiter Dominik Müller Menschen helfen, die dringend auf eine medizinische Blutspende angewiesen sind. Schon in der Grundausbildung ließ er sich typisieren.


    Mit Hilfe der Typisierungen für Rückenmarkspenden werden mögliche Helfer identifiziert, die freiwillig mit ihrem Knochenmark Leukämieerkrankte retten können. So wie Oberstabsgefreite Lena Bratke. Die Stabsdienstsoldatin aus dem Objektschutzregiment konnte im vergangenen Jahr einem kleinen Mädchen aus den Niederlanden das Leben retten, indem sie ihr etwas von ihrem Rückenmark gab.