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    Veröffentlicht: 10.09.2019
    KEA

    Experten in Wilhelmshaven thematisieren Schlafstörung


    Bei „Schlafapnoe“ kann es bis zu 600 Atemstillständen in einer Nacht geben
    In Ruhe schlafen kann leider nicht jeder.  ©PIXABAY/SYMBOLBILD
    In Ruhe schlafen kann leider nicht jeder.  ©PIXABAY/SYMBOLBILD
    WILHELMSHAVEN
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    20 schlafmedizinische Fachexperten kommen am Samstag, 21. September, in der Jade Hochschule zusammen, um über Ein- und Durchschlafstörungen, Restless-Legs-Syndrom und „Schlafapnoe“ zu referieren. Reinhard Wagner ist Leiter einer „Schlafapnoe“-Selbsthilfegruppe leidet selbst seit 15 Jahren unter der Schlafstörung, bei der ihm regelmäßig die Luft wegbleibt. Bei der Krankheit kann es in einer Nacht bis zu 600 Atempausen kommen, die mitunter zwei Minuten andauern können – bis der Körper die Notbremse zieht.

    Im Interview erzählt er uns, wie es den Betroffenen geht und was es für Behandlungsmethoden gibt.

     

    Herr Wagner, was muss man sich unter „Schlafapnoe“ genau vorstellen?
    Das ist ein Krankheitsbild, bei dem sich die oberen Atemwege nachts verschließen. Das passiert nur beim Einatmen während des Schlafens, weil sich da die Muskulatur entspannt. Diese kollabiert dann und schließt den Rachen. Atemaussetzer sind die Folge. 

    Wie werden die  Betroffenen wieder wach?
    Der Körper zieht  die Notbremse   aufgrund des starken Stauerstoffabfalls, somit wacht derjenige dann mit einem lauten Schnaufer auf.


    Das komplette Interview lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe.