Artikel
    Veröffentlicht: 06.11.2019
    ANA

    Hotel Frieslandstern geht neue Wege


    Restaurant wird geschlossen – Entstehen soll stattdessen ein Indoor-Spielebereich
    HORUM
     – 

    Das Hotel Frieslandstern in Horum wird neue Wege gehen, das kündigte jetzt Geschäftsführerin Ute Eden auf der Internetseite des Betriebs an. Ab dem 3. Januar 2020 wird es Veränderungen sowie neue Angebote geben. Einiges wird wegfallen, anderes wird erweitert oder neu hinzukommen.


    Das Hotel Frieslandstern in Horum wird neue Wege gehen, das kündigte jetzt Geschäftsführerin Ute Eden auf der Internetseite des Betriebs an. Ab dem 3. Januar 2020 wird es Veränderungen sowie neue Angebote geben. Einiges wird wegfallen, anderes wird erweitert oder neu hinzukommen.


    Ganz aufgegeben wird das Restaurant. „Wir werden mittags und abends kein Essen mehr anbieten, die Küche bleibt geschlossen“, erklärt die Hotelfachfrau auf Nachfrage. Das heißt auch: Abschied nehmen vom Küchen- und Restaurantteam. Im Angebot bleiben wird das Frühstücksbuffet, das in der Friesendiele – die als Frühstücks- und Aufenthaltsraum erhalten bleibt – angerichtet wird.


    Ganz aufgegeben wird das Restaurant. „Wir werden mittags und abends kein Essen mehr anbieten, die Küche bleibt geschlossen“, erklärt die Hotelfachfrau auf Nachfrage. Das heißt auch: Abschied nehmen vom Küchen- und Restaurantteam. Im Angebot bleiben wird das Frühstücksbuffet, das in der Friesendiele – die als Frühstücks- und Aufenthaltsraum erhalten bleibt – angerichtet wird.


    Zwar werden die Gäste künftig nicht mehr bekocht, sie erhalten dafür aber die Möglichkeit, selber zu kochen. Denn im Hotel wird für die Selbstversorgung eine Gästeküche mit Essbereich eingerichtet. Außerdem werden in den Appartements im mittleren Gebäude (Typ D) neue Küchen mit Spülmaschine und Backofen eingebaut – ähnlich wie im Haus Minsener Oog. Und auch die Fußböden im Erdgeschoss werden erneuert. Die Bar „Remise“ bleibt erhalten und wird an einigen Tagen in der Woche geöffnet sein. Außerdem wird es ein Getränkeangebot zur Selbstbedienung geben.


    Zwar werden die Gäste künftig nicht mehr bekocht, sie erhalten dafür aber die Möglichkeit, selber zu kochen. Denn im Hotel wird für die Selbstversorgung eine Gästeküche mit Essbereich eingerichtet. Außerdem werden in den Appartements im mittleren Gebäude (Typ D) neue Küchen mit Spülmaschine und Backofen eingebaut – ähnlich wie im Haus Minsener Oog. Und auch die Fußböden im Erdgeschoss werden erneuert. Die Bar „Remise“ bleibt erhalten und wird an einigen Tagen in der Woche geöffnet sein. Außerdem wird es ein Getränkeangebot zur Selbstbedienung geben.


    Das Restaurant wird in einen Indoor-Spielbereich umgewandelt und bietet so Platz für ein Betreuungsangebot für alle Altersgruppen. „So schaffen wir auch ein Angebot bei schlechtem Wetter, etwa in der Wintersaison“, erläutert Ute Eden. Neben einer Krabbelzone für die Kleinsten wird es dort zum Beispiel auch eine Tischtennisplatte und einen Tischkicker für die älteren Kinder geben.


    Das Restaurant wird in einen Indoor-Spielbereich umgewandelt und bietet so Platz für ein Betreuungsangebot für alle Altersgruppen. „So schaffen wir auch ein Angebot bei schlechtem Wetter, etwa in der Wintersaison“, erläutert Ute Eden. Neben einer Krabbelzone für die Kleinsten wird es dort zum Beispiel auch eine Tischtennisplatte und einen Tischkicker für die älteren Kinder geben.


    „Wir geben zwar unser Rundumsorglos-Paket auf, wodurch wir sicher einige Gäste verlieren werden. Aber dafür werden wir auch sicher neue Gäste gewinnen, die das veränderte Angebot anspricht“, hofft Ute Eden, die den Frieslandstern 2009 von ihren Eltern Gisela und Bernhard Eden übernommen hat. Bernhard Eden hat die ehemalige Molkerei Horum 1988 gekauft und den Grundstein für den Frieslandstern gelegt. Gemeinsam hat die Familie die Anlage aufgebaut inklusive Reitstall mit Reithalle. Der Frieslandstern richtet sich vor allem an Familien und das soll auch in Zukunft so bleiben.


    „Wir geben zwar unser Rundumsorglos-Paket auf, wodurch wir sicher einige Gäste verlieren werden. Aber dafür werden wir auch sicher neue Gäste gewinnen, die das veränderte Angebot anspricht“, hofft Ute Eden, die den Frieslandstern 2009 von ihren Eltern Gisela und Bernhard Eden übernommen hat. Bernhard Eden hat die ehemalige Molkerei Horum 1988 gekauft und den Grundstein für den Frieslandstern gelegt. Gemeinsam hat die Familie die Anlage aufgebaut inklusive Reitstall mit Reithalle. Der Frieslandstern richtet sich vor allem an Familien und das soll auch in Zukunft so bleiben.


    Die benachbarte Reitanlage, die Ute Edens Mann Gerd Kelterborn leitet, ermöglicht den Gästen einen Reiterhofurlaub, doch auch das Reitangebot wird künftig eingeschränkt. Während auf das Reitangebot für Erwachsene in Zukunft komplett verzichtet wird, soll das Angebot für Kinder und Jugendliche noch erweitert werden. „Diese Entscheidung fiel uns persönlich besonders schwer, da wir einen großen Teil unserer geliebten Friesen verkaufen werden“, schreibt das Paar auf der Internetseite. Ein kleiner Trost: „Wir haben bislang alle Pferde an Gäste vermittelt, die wir schon lange kennen. Die Tiere kommen also nicht in fremde Hände“, erklärt Ute Eden, die auch für die Pferde einen Vorteil in dem Verkauf sieht: „Die Tiere haben anderswo weniger Stress als bei uns, wenn sie nicht täglich mit neuen Menschen zu tun haben.“


    Die benachbarte Reitanlage, die Ute Edens Mann Gerd Kelterborn leitet, ermöglicht den Gästen einen Reiterhofurlaub, doch auch das Reitangebot wird künftig eingeschränkt. Während auf das Reitangebot für Erwachsene in Zukunft komplett verzichtet wird, soll das Angebot für Kinder und Jugendliche noch erweitert werden. „Diese Entscheidung fiel uns persönlich besonders schwer, da wir einen großen Teil unserer geliebten Friesen verkaufen werden“, schreibt das Paar auf der Internetseite. Ein kleiner Trost: „Wir haben bislang alle Pferde an Gäste vermittelt, die wir schon lange kennen. Die Tiere kommen also nicht in fremde Hände“, erklärt Ute Eden, die auch für die Pferde einen Vorteil in dem Verkauf sieht: „Die Tiere haben anderswo weniger Stress als bei uns, wenn sie nicht täglich mit neuen Menschen zu tun haben.“


    Von wie vielen Pferden sich das Paar trennen wird, steht noch nicht fest. Derzeit sei die Vermittlung in vollem Gang. „Wir kriegen im Moment täglich Anfragen“, berichtet Ute Eden. Einen Teil der Tiere werden sie aber auf jeden Fall behalten, schließlich wollen sie weiterhin Kutsch- und Planwagenfahrten anbieten und auch die Friesen-Zucht wollen sie nicht ganz aufgeben, sondern nur verkleinern.


    Von wie vielen Pferden sich das Paar trennen wird, steht noch nicht fest. Derzeit sei die Vermittlung in vollem Gang. „Wir kriegen im Moment täglich Anfragen“, berichtet Ute Eden. Einen Teil der Tiere werden sie aber auf jeden Fall behalten, schließlich wollen sie weiterhin Kutsch- und Planwagenfahrten anbieten und auch die Friesen-Zucht wollen sie nicht ganz aufgeben, sondern nur verkleinern.


    Gründe für die Veränderungen gebe es viele, sagt Ute Eden. Einer davon sei der Fachkräftemangel. „Es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu bekommen“, bestätigt Ute Eden ein inzwischen in vielen Branchen verbreitetes Problem. Immerhin hat der Frieslandstern 40 Appartements und 19 Hotelzimmer, um die sich das Personal kümmern muss – vor allem in der Hauptsaison eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.


    Gründe für die Veränderungen gebe es viele, sagt Ute Eden. Einer davon sei der Fachkräftemangel. „Es wird immer schwieriger, Fachkräfte zu bekommen“, bestätigt Ute Eden ein inzwischen in vielen Branchen verbreitetes Problem. Immerhin hat der Frieslandstern 40 Appartements und 19 Hotelzimmer, um die sich das Personal kümmern muss – vor allem in der Hauptsaison eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.


    Hinzu komme, dass die Arbeit durch immer mehr Auflagen, Verordnungen und Gesetze erschwert werde. „Vor zehn Jahren haben wir ganz andere Probleme gehabt als jetzt“, erinnert sich Ute Eden. „Wir sind gerne Gastgeber, aber inzwischen verwalten wir nur noch.“ Nicht zuletzt hat Ute Eden und Gerd Kelterborn aber auch der Blick auf die private Zukunft dazu bewogen, diesen Schritt zu machen. „ Es muss alles machbar bleiben, darum wollen wir es insgesamt einfacher und übersichtlicher gestalten“, erklärt die Geschäftsführerin.


    Hinzu komme, dass die Arbeit durch immer mehr Auflagen, Verordnungen und Gesetze erschwert werde. „Vor zehn Jahren haben wir ganz andere Probleme gehabt als jetzt“, erinnert sich Ute Eden. „Wir sind gerne Gastgeber, aber inzwischen verwalten wir nur noch.“ Nicht zuletzt hat Ute Eden und Gerd Kelterborn aber auch der Blick auf die private Zukunft dazu bewogen, diesen Schritt zu machen. „ Es muss alles machbar bleiben, darum wollen wir es insgesamt einfacher und übersichtlicher gestalten“, erklärt die Geschäftsführerin.


    Die Familie blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Der Schritt ist schwer und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber es fühlt sich richtig an“, sagt Ute Eden.


    Die Familie blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Der Schritt ist schwer und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber es fühlt sich richtig an“, sagt Ute Eden.


    www.friesland-stern.de