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    Veröffentlicht: 11.07.2018
    CH

    Jeversches Synagoge Stein für Stein wiedererstehen lassen


    Virtuelle 3D-Rekonstruktion
    Volker Landig vom Arbeitskreis vorm Fenster des Gröschler-Hauses, das eine zeitgenössische Zeichnung des jüdischen Gotteshauses zeigt. In seinen Händen hält er zwei der 1000 Bausteine aus gebranntem Klinkerton.  ©CHRISTOPH HINZ
    Volker Landig vom Arbeitskreis vorm Fenster des Gröschler-Hauses, das eine zeitgenössische Zeichnung des jüdischen Gotteshauses zeigt. In seinen Händen hält er zwei der 1000 Bausteine aus gebranntem Klinkerton.  ©CHRISTOPH HINZ
    JEVER
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    Mit einer virtuellen 3D-Rekonstruktion will der Arbeitskreis Gröschler-Haus die 1880 errichtete und 1938 von den Nazis zerstörte jeverschen Synagoge wiedererstehen lassen. Das Bauwerk, seinerzeit eines der schönsten jüdischen Gotteshäuser im Oldenburger Land, war in seiner Ausführung stadtbildprägend.


    Der Arbeitskreis des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins, der im Zentrum für jüdische Geschichte und Zeitgeschichte wirkt, will einen Eindruck davon vermitteln und die Synagoge so wiedererlebbar machen, ohne sie aufzubauen. Eingesetzt wird dafür 3D-Technik. Klinker-„Bausteine“, gefertigt in der Ziegelei Uhlhorn in Bockhorn sollen bei der Finanzierung helfen.


    „Wir brauchen etwa 25.000 Euro“, erklärte Volker Landig vom Arbeitskreis. Es werden für je 25 Euro nicht einfach Klinkersteine verkauft: Dank eines Stempels ist jeder Stein mit einem Abbild der Synagoge verziert, die mit ihrer maurischen Kuppel zu den schönsten Gebäuden der Stadt zählte.


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