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    Veröffentlicht: 11.10.2018
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    Millionen für die Schortenser Innenstadt


    Die nächsten zwölf Jahre finanzieren Land und Bund viele Projekte
    Am Krötenbrunnen in der Oldenburger Straße übergab gestern am späten Nachmittag  Minister Olaf Lies rechts den Förderbescheid für die weitere Städtebauförderung an Bürgermeister Gerhard Böhling und Bauamtsleiter Theodor Kramer.  ©MICHAEL MEHRTENS
    Am Krötenbrunnen in der Oldenburger Straße übergab gestern am späten Nachmittag Minister Olaf Lies rechts den Förderbescheid für die weitere Städtebauförderung an Bürgermeister Gerhard Böhling und Bauamtsleiter Theodor Kramer.  ©MICHAEL MEHRTENS
    SCHORTENS
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    „Das können wir alle 14 Tage machen“, begrüßte gestern Bürgermeister Gerhard Böhling einen fast schon ständigen Gast im Heidmühler Rathaus, den Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies. Der Minister hatte wieder einmal einen positiven Förderbescheid in der Hand.


    Schortens ist in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden. Was so trocken klingt, zahlt sich für die 20-000-Seelen-Gemeinde in klingender Münze aus. Land und Bund fördern in den kommenden Jahren viele Projekte, um die Innenstadt auf Vordermann zu bringen. Es geht um die Fördersumme von vier Millionen Euro, die Land und Bund nach Schortens geben. Die Stadt selbst muss die jeweiligen Vorhaben mit einem Drittel selbst mitfinanzieren. „Ist eingeplant“, sagte Böhling.


    „Es gibt viele gute Projekte in Schortens“, sagte Lies, der dafür warb, sie in den kommenden Jahren umzusetzen und manchmal auch mit anderen Programmen zu kombinieren. Schwerpunkte der Förderung seien eben Wohnen, Leben und Kultur. Die Stadtverwaltung habe geschickt agiert und Programme genutzt, die Land und Bund anbieten. „Da spielt Schortens oben mit“, gratulierte der Minister, der in den vergangenen Jahren schon etliche Zusagen über Millionen-Beträge nach Schortens gebracht hat.


    Für einen Stadtplaner „ist gerade eine gute Zeit, das spürt man an allen Ecken und Kanten“, sagte Bauamtsleiter Theodor Kramer mit Blick auf mögliche Investitionen, die sich entlang der Menkestraße abzeichnen. In diesem Zusammenhang erwähnte Kramer auch, dass durchaus private Vorhaben von diesem Städtebauförderprogramm profitieren können, Fassadenumbauten können beispielsweise bezuschusst werden. Am 8. November werden die ersten Pläne in den politischen Gremien konkretisiert, es geht dann um die Bäume in der Menkestraße, die teilweise abgesägt werden, wie viele es werden, ist noch offen.