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    Veröffentlicht: 05.02.2019
    SAL

    Munition wird aufwendig vom Meeresboden geborgen


    Anforderungen an Mensch und Technik enorm
    Auch diese Reste einer Ankertaumine wurden auf dem Meeresboden gefunden und geräumt.  ©WASSERSTRAßEN- UND SCHIFFFAHRTSAMT WILHELMSHAVEN
    Auch diese Reste einer Ankertaumine wurden auf dem Meeresboden gefunden und geräumt.  ©WASSERSTRAßEN- UND SCHIFFFAHRTSAMT WILHELMSHAVEN
    WANGERLAND/WILHELMSHAVEN
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    Noch immer lagern gefährliche Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Meeresboden der Nordsee. So befindet sich nördlich von Minsener Oog ein Gebiet, wo man seinerzeit Weltkriegsmunition verklappt hat. Dort macht das Jadefahrwasser einen Knick, den das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) gerne aufweiten möchte, um den Schiffen das Manövrieren zu erleichtern.


    Doch dazu müssen vorher die Munitionsreste beseitigt werden. Bei der Sondierung des Meeresbodens in dem betreffenden Gebiet wurden im vergangenen Frühsommer bereits etwa 30 verdächtige Objekte festgestellt und dann genauer untersucht. „Sowohl Stahlschrott als auch Munition wie Ankertauminen und Munitionskisten wurden gefunden und geräumt“, berichtete Björn Gäbe, zuständiger Sachbereichsleiter beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.


    Ein sehr aufwendiges Unterfangen, bei dem sich das beauftragte Unternehmen modernster Suchmethoden bedient hat, erklärte Gäbe. Von einem Trägerschiff aus sei ein Tauchroboter mit speziellen Sensoren und Videotechnik eingesetzt worden, über den die gesichteten Objekte identifiziert und zunächst probeweise geräumt wurden.


    „Die Anforderungen sind dabei enorm“, erläuterte Björn Gäbe.


    Den kompletten Bericht lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung.