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    Veröffentlicht: 08.11.2019
    JS

    Nächste Protestaktion der Frieslands Landwirte wird schon geplant


    Vorsitzender Hartmut Seetzen kritisiert Politiker und Gesetzesregelungen der Bundesregierung
    Voller Saal bei der Bezirksversammlung im Schützenhof. Unter anderem ging es um Vorbereitungen für die Bauern-Demo am 14. November in Hamburg.   ©JÖRG STUTZ
    Voller Saal bei der Bezirksversammlung im Schützenhof. Unter anderem ging es um Vorbereitungen für die Bauern-Demo am 14. November in Hamburg.   ©JÖRG STUTZ
    FRIESLAND
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    Gerade mal zwei Wochen nach der Trecker-Demo in Oldenburg planen Frieslands Landwirte die Teilnahme an der nächsten großen Protestaktion: Gemeinsam mit Berufskollegen aus ganz Deutschland wollen sie am Donnerstag, 14. November, in Hamburg unter anderem gegen das vor kurzem verabschiedete Insektenschutzprogramm der Bundesregierung protestieren. In der Hansestadt findet an diesem Tag die Bundesumweltministerkonferenz statt.


    „Insektenschutz ja – aber nicht so“, stellte Hartmut Seetzen am Donnerstagabend bei einer Bezirksversammlung des Kreislandvolks mit rund 100 Teilnehmern im jeverschen „Schützenhof“ klar. Die Landwirte hätten sich bereits in vielen freiwilligen Maßnahmen engagiert – auf diese Weise seien allein in diesem Jahr in den Landkreisen Friesland und Wesermarsch mehr als 200 Hektar Blühflächen entstanden, so der Vorsitzende. Der Vareler ärgert sich, dass die Bundesregierung allein auf Gesetzte setzt, „die massive finanzielle Auswirkungen auf unsere Betriebe haben würden“. Dabei seien viele Höfe nach der Milchpreiskrise und zwei trockenen Jahren ohnehin bereits wirtschaftlich angeschlagen.


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