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    Veröffentlicht: 05.11.2019
    JW

    Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch: Teddys nehmen Dienst in Notaufnahme auf


    Plüschiger Geselle spendet nicht nur Kindern Trost
    Jana Gerdes, Mitarbeiterin der Notaufnahme, tröstet Jannis Harms mit einem der Teddys, um ihm die Angst  zu nehmen  ©UTE KOPPERSCHMIDT/FRIESLAND-KLINIKEN
    Jana Gerdes, Mitarbeiterin der Notaufnahme, tröstet Jannis Harms mit einem der Teddys, um ihm die Angst zu nehmen  ©UTE KOPPERSCHMIDT/FRIESLAND-KLINIKEN
    SANDERBUSCH
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    Erneut hat Michael Ramke aus Sande der Notaufnahme des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch 50 Teddybären gespendet. Er ist Mitglied in verschiedenen Gremien und setzt seine Sitzungsgelder regelmäßig ein, um Trösterbären für verschiedene Institutionen zu kaufen.


    In Sanderbusch gibt es zwar keine Kinderstation, aber es kommt immer wieder vor, dass Kinder in die Notaufnahme eingeliefert werden. Meistens sind jedoch Oma, Opa, ein Elternteil oder ein Geschwisterkind erkrankt und müssen im Krankenhaus behandelt werden. Gut, wenn dann ein Kuscheltier als Freund Halt gibt. Angst und Unsicherheit sind nicht mehr so schlimm und das Eis bei der Begegnung mit den vielen fremden Menschen lässt sich leichter brechen. In Sanderbusch wird der plüschige, rund 30 Zentimeter große Geselle nicht nur bei Kindern in Notsituationen zum Einsatz kommen, sondern soll auch bei Senioren Trost spenden und seelische Not lindern.


    Die Trösterbären sind frei von Schadstoffen, schwer entflammbar, verfügen über Sicherheitsaugen, lösen keine Allergien aus und sind maschinenwaschbar. Zudem sind sie ohne Kinderarbeit hergestellt worden.