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    Veröffentlicht: 14.12.2018
    LIA

    Schneekatastrophe: Schneeberge soweit das Auge reicht


    Bei Versorgungsengpässen war Kreativität gefragt
      ©ARCHIV FLIEGERHORST
      ©ARCHIV FLIEGERHORST
    JEVER
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    Die Schneemassen im Winter vor 40 Jahren bestimmten zwischen Silvester 1978 und Februar 1979 das Leben der Menschen im Jeverland. Regelrechte Hamsterkäufe führten schon nach wenigen Tagen zu Versorgungsengpässen, dabei war das Einkaufen bei scharfem Ostwind und eisiger Kälte wahrlich kein Vergnügen. Auch auf dem Fliegerhorst in Upjever war die Bundeswehr, die zudem auch der Zivilbevölkerung half, im Dauereinsatz.


    Das Futter für die Tiere kam per Hubschrauber, die Menschen sahen zu, dass sie irgendwie zu Fuß, auf Skiern oder mit dem Schlitten vorankamen, um notwendige Dinge zu besorgen. In unserem heutigen Serienteil erinnert sich Monika Bäuerle daran, wie sie damals im Wangerland mit der Plastikwanne über die zugeschneiten Weiden zog, um frisches Fleisch für das elterliche Fleischereigeschäft zu holen.


    Zur Info: Da der Kinoabend „Die weiße Flut“ am Mittwoch, 16. Januar, sofort ausverkauft war, hat sich das Wochenblatt um einen Zusatztermin bemüht. Dieser findet am Donnerstag, 14. Februar, 18 Uhr, statt und ist aufgrund der langen Warteliste ebenfalls bereits ausverkauft. Gezeigt wird Jürgen Edens Film zur Schneekatastrophe im Jeverland, der übrigens auch als DVD dem Buch „Die weiße Flut im Jeverland“ (Herausgeber Holger Frerichs, Verlag Hermann Lüers) beiliegt.


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