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    Veröffentlicht: 06.12.2017
    OS

    Wanderausstellung in Dangast dokumentiert verheerende Weihnachtsflut von 1717


    Wasser kommt in stockfinsterer Nacht
    Bei der Ausstellungseröffnung (von links): Pastor Christian Scheuer, Pastor Tom O. Brok (Mitorganisator), Klaas-Heinrich Peters, Hans-Heinrich Schrievers, Dr. Paul Wessels (Ostfriesische Landschaft), Frank Klimmeck, Dr. Michael Brandt und Michael Remmers.   ©ANNETTE KELLIN
    Bei der Ausstellungseröffnung (von links): Pastor Christian Scheuer, Pastor Tom O. Brok (Mitorganisator), Klaas-Heinrich Peters, Hans-Heinrich Schrievers, Dr. Paul Wessels (Ostfriesische Landschaft), Frank Klimmeck, Dr. Michael Brandt und Michael Remmers.   ©ANNETTE KELLIN
    DANGAST
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    Es war stockfinster, als das Wasser kam. Neumond. Eine Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß bahnte sich an, als in der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtstag im Jahr 1717 der Wind drehte und das Wasser in der Folge in den Jadebusen drückte. Die Deiche waren längst aufgeweicht und konnten den Fluten nicht standhalten. Genau 300 Jahre ist es her, dass die verheerende Weihnachtsflut viele Menschenleben forderte und das Land für lange Zeit unbrauchbar machte. Im Gedenken an diese Katastrophe wurde am Dienstagabend im Weltnaturerbeportal in Dangast eine Wanderausstellung eröffnet, die das Geschehen dokumentiert.


    Die Ausstellung, die in Dangast bis zum 14. Januar zu sehen ist, wurde von der „Akademie Dangast“ organisiert, Michael Remmers, Klaas-Heinrich Peters und Michael Recke sind die Kuratoren. Die Kosten in Höhe von 9500 Euro kamen durch Sponsoren zusammen. Die Ausstellung wird an acht Orten zu sehen sein, weitere könnten noch hinzukommen. Darüber hinaus wurde ein vielfältiges Rahmenprogramm zusammengestellt, vor allem sind hier etliche Kirchengemeinden mit ins Boot genommen worden. Hintergrund ist, dass die Ereignisse der Weihnachtsflut vor allem von Kirchenleuten dokumentiert worden sind.


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