Artikel
    Veröffentlicht: 11.02.2018
    JW/BOE

    Wilhelmshaven: Grüne Luftballons als Zeichen der Solidarität


    Aktion zum Tag der Kinderhospizarbeit macht auf Situation der Kinder aufmerksam
    Gemeinsam ließen Kinder und ihre Familien gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichem anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit grüne Luftballons steigen.   ©DIETMAR BÖKHAUS
    Gemeinsam ließen Kinder und ihre Familien gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichem anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit grüne Luftballons steigen.   ©DIETMAR BÖKHAUS
    WILHELMSHAVEN
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    Auch in diesem Jahr machte das Angelika-Reichelt-Kinder- und-Jugendhospiz „Joshuas Engelreich“ anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar auf seine Arbeit und die Situation der betroffenen jungen Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam.


    Um Punkt 12 Uhr ließen Kinder und ihre Familien gemeinsam mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden zeitgleich mit den anderen Kinderhospizen in Deutschland grüne Luftballons gen Himmel steigen. „Das Steigen der Luftballons dient als Zeichen der Solidarität und der guten Zusammenarbeit der Kinderhospize untereinander“, so Hospiz-Geschäftsführung Irene Müller.


    Der Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar wird seit dem Jahr 2006 dazu genutzt, um auf die Situation der lebensverkürzend erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Familien sowie auf die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen aufmerksam zu machen.


    Das Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich bietet seit dreieinhalb Jahren Platz für acht unheilbar erkrankte junge Menschen. Sie werden rund um die Uhr von qualifizierten Pflegefachkräften gepflegt und betreut. Doch auch für die Angehörigen steht ein Zimmer bereit. So können sie bei ihrem Kind sein, aber auch Kraft für den oft belastenden Alltag tanken.